LARUS Stand-Alone Variometer

1.732,64 € – 2.998,80 €

High-End-Variometersystem aus Sensorbox und 57-mm-Anzeige. Vario, Wind, Sollfahrt und Horizont. Braucht keinen Navigationsrechner – und lässt sich neben jedem vorhandenen System einbauen, ohne dort etwas zu ändern.

  • Vario direkt und böengefiltert – passt zu dem, was du im Flug spürst
  • Wind laufend gemessen – auch im Geradeausflug
  • Runde Anzeige mit maximaler Fläche im 57-mm-Ausschnitt – auf einen Blick ablesbar

„Das Vario passt genau zu meinem Popometer.“
Stefan Langer, dreifacher Weltmeister in der 18-m-Klasse

Delivery time: 5-7 Werktage / Business Days

SKU: LARUS+LD57 Category:
Stefan Langer ridge soaring his AS 33 Me along a rock face

Stefan Langer

Dreifacher Weltmeister, Platz 1 der IGC-Weltrangliste (Stand: 09/2026). Fliegt LARUS in seiner AS 33 Me und seiner LS3 – im Training, im Wettbewerb und auf Wandersegelflügen.

Warum ich mit LARUS fliege

„Das Wichtigste beim Segelfliegen ist zu wissen, was mit der Luft passiert, in der ich mich gerade bewege.“

Linien fliegen

„Das schnelle, direkte Vario hilft mir, Linien sehr effizient zu erfliegen. Die Feedback-Loop ist wesentlich schneller – ich taste ab, wo die Luft steigt oder sinkt. Ganz speziell bei hoher Flächenbelastung und in Flugzeugen mit wenig Thermik-Feedback ist das ein Game-Changer.“

Sollfahrt

„Für die Sollfahrt ist entscheidend zu wissen, wann ich langsamer werden und wann ich beschleunigen muss. Die Filterung der horizontalen Windböen minimiert Fehler, und rechtzeitiges Beschleunigen spart wertvolle Energie.“

Steigen

„Die Zentrierhilfe arbeitet durch die kurze Filterzeit mit geringer Verzögerung. Sie zeigt mir, in welche Richtung ich versetzen muss – so finde ich auch kleine, enge Thermikschläuche.“

Wind im Gebirge

„Vor allem im Gebirge ist der sehr präzise Live-Wind eine große Hilfe, um zu sehen, welcher Hang funktioniert. Und ein Sicherheitsgewinn: Ich bekomme schneller mit, wenn ich ins Lee fliege.“

Eine Nadel

„Wichtig auch: Es gibt nur eine Varionadel – eine klare Anzeige, der ich vertraue.“

Besser messen als schätzen

So lautet die Philosophie hinter LARUS. GNSS liefert Position, Höhe und die Geschwindigkeit über Grund – dreidimensional. Die inertiale Messeinheit (IMU) misst Beschleunigung, Drehrate und Magnetfeld, die Drucksensoren statischen Druck und Staudruck. Spezielle Algorithmen kombinieren alles in der Sensorbox zu Vario, Wind und Fluglage.

Vario

Ein Kalmanfilter führt GNSS-Höhe, GNSS-Geschwindigkeit und die Vertikalbeschleunigung der IMU zusammen – verzögerungsfrei und ohne Druckmesswerte. Die Fahrtkompensation bildet LARUS aus der GNSS-Grundgeschwindigkeit und dem gemittelten horizontalen Wind. Kurze horizontale Böen bleiben so weitgehend außen vor.

Kalmanfilter aus GNSS und IMU · Geschwindigkeitsmessung vertikal ca. 2,5 cm/s genau (Competition) bzw. ca. 5 cm/s (Essential)

Wind

LARUS bestimmt den Wind aus der dreidimensionalen Differenz von Grund- und Fluggeschwindigkeit – als Live-Wind und als Mittelwind, im Geradeausflug wie im Kreis. Competition misst das Heading mit zwei GNSS-Antennen; so stimmen Windrichtung und -stärke auch auf langen Geraden unter Wolkenstraßen. Essential bestimmt das Heading im Kreisflug aus GNSS und IMU und kalibriert dabei automatisch den Magnetkompass für den Geradeausflug.

Geradeausflug: Live-Wind 5 s, Mittelwind 30 s (einstellbar) · Kreisflug: letzter Kreis bzw. ganze Kreisflugphase · Heading ca. 0,05° (Competition) bzw. 1–2° (Essential, bei gutem Einbau)

Druckhöhe und Fahrt

Aus dem statischen Druck kommen Druckhöhe und Flight Level, aus dem Staudruck die angezeigte Fluggeschwindigkeit (IAS). Auf die Luftdichte schließt LARUS in Echtzeit aus dem Vergleich von GNSS-Höhe und Druckhöhe – ohne Temperatur- oder Feuchtemessung. Aus IAS und Luftdichte entsteht die wahre Fluggeschwindigkeit (TAS), mit der LARUS den Wind berechnet.

Statischer Druck: Druckhöhe, Flight Level, Luftdichte · Staudruck: IAS · IAS und Luftdichte: TAS

Karte rund um Brand und den Lünersee mit Flugweg und Windpfeilen

Entwickelt hat LARUS das LARUS-Projektteam um Prof. Dr. Klaus Schäfer, Maximilian Betz und Winfried Simon. SteFly produziert und vertreibt es in Lizenz; die Lizenzgebühren sichern die langfristige Weiterentwicklung. Firmware-Updates sind kostenlos. Alle Details zur Sensorbox →

Die ganze Fläche zeigt Information

Rund wie der Instrumentenausschnitt: Das LARUS Vario Display nutzt die vollen 57 mm Durchmesser für Informationen. Zwei Drehknöpfe auf einer Achse führen durch die Menüs, Farben trennen Kurzzeit- und Langzeitwerte von Vario und Wind.

Vario

Aktuelles und gemitteltes Steigen, farblich getrennt, dazu der Zahlenwert.

Wind

Pfeile für den aktuellen und den gemittelten Wind, Zahlenwert und Änderung.

Sollfahrt

Symbol für Sollfahrt- oder Variomodus und Zeiger für MacCready. Umschalten per Vario-/Sollfahrtschalter, zum Beispiel am SteFly-Fernbedienungsknüppel.

Zentrierhilfe

Ein Bart ist niemals rund: Die Zentrierhilfe zeigt, in welchem Segment das beste Steigen liegt – als Punkt- oder Spinnennetzdarstellung.

Horizont

Zusätzliches Hilfsmittel, vor allem zum Einrichten der Einbaulage. Für Wettbewerbe abschaltbar, nur unter VFR.

Außerdem: Ladezustand der Batterie · Ton über externen Lautsprecher (3,5-mm-Klinke) · Einbau in 90°-Schritten mit drei M3-Schrauben

LARUS Vario Display 57 mm mit Vario- und Windanzeige

Essential oder Competition?

Beide Varianten haben dieselbe Hardware – bis auf GNSS-Empfänger und Antennen. Der wichtigste Unterschied ist das Heading: Competition misst es mit zwei GNSS-Antennen. Essential bestimmt es im Kreisflug aus GNSS und IMU und nutzt im Geradeausflug den dabei automatisch kalibrierten Magnetkompass.

EssentialSingle-GNSS CompetitionDual-GNSS
Empfohlen für Vereinsflugzeug, Einstieg Wettbewerb, Strecke, Gebirge
GNSS-Antennen 1 2
GNSS-Empfänger u-blox M9N, Einfrequenz u-blox F9P, Dual-Band
Heading im Kreisflug aus GNSS und IMU, geradeaus über den automatisch kalibrierten Magnetkompass zwei GNSS-Antennen (D-GNSS)
Heading-Genauigkeit ca. 1–2° (bei gutem Einbau) ca. 0,05°
Seitenwind bei 200 km/h Unsicherheit bis ca. 7 km/h (bei 2°) Unsicherheit ca. 0,2 km/h
Wind im Geradeausflug ja, über den im Kreisflug kalibrierten Magnetkompass ja, über das GNSS-Heading – auch unter langen Wolkenstraßen
Abstand zu Magnetfeldern besonders wichtig – mind. 20 cm zu Lautsprechern und Magneten weniger empfindlich – erleichtert Einbau und Einrichtung
Geschwindigkeit vertikal ca. 5 cm/s genau ca. 2,5 cm/s genau
Geschwindigkeit horizontal ca. 0,1 km/h genau ca. 0,05 km/h genau
Gewicht mit einem Vario Display 405 gSensorbox mit Antenne 300 g + Display 105 g 735 gSensorbox mit Antennen 630 g + Display 105 g
Stromaufnahme mit einem Vario Display ca. 205 mA bei 13 VSensorbox 120 mA + Display 85 mA ca. 235 mA bei 13 VSensorbox 150 mA + Display 85 mA

Doppelsitzer: Jedes weitere Vario Display wiegt 105 g und braucht ca. 85 mA.

Später aufrüsten? Essential lässt sich nachträglich auf Competition umbauen. Zum Upgrade →

LARUS Vario Display im Panel der AS 33 Me neben dem Navigationsrechner
LARUS Vario Display im Panel der AS 33 Me

Neben deinem Navigationsrechner

LARUS Stand-Alone funktioniert auch ohne Navigationsrechner: eigene Sensorbox, eigene GNSS-Antenne(n), eigenes Display. Dein vorhandenes System bleibt, wie es ist – gemeinsam sind nur Statik, Pitot und die Bordspannung.

Mit SteFly NAV hast du noch mehr davon: Der LARUS-Wind fließt in die Endanflugrechnung, und beide Geräte tauschen MacCready-Wert, Ballast und weitere Einstellungen aus. Die Verbindung läuft per RS232 oder Bluetooth – auch zu anderen Geräten mit XCSoar oder OpenSoar.

Schritt 1

Sensorbox montieren

Fest im Rumpf, damit sie sich unter Beschleunigung nicht bewegt. Die Einbaulage ist frei und wird in der Konfigurationsdatei eingestellt. Mindestens 20 cm Abstand zu Lautsprechern und Magneten, keine Eisenteile in der Nähe. Statik und Pitot per T-Stück aus den vorhandenen Leitungen (Schlauchtüllen 6 mm), Strom mit 9–28 V über RJ45.

Schritt 2

Antennen setzen

Mit freier Sicht zum Himmel: in Fluglage etwa waagerecht, ohne Metall oder CFK darüber. Competition: zwei Antennen mit mindestens 1 m Abstand. CFK-Rumpf: Haubenantenne, Außenantenne auf dem Rumpfrücken oder unter GFK-Motorklappen. Über einen Antennensplitter kann eine LARUS-Antenne zusätzlich das FLARM versorgen.

Schritt 3

Display einbauen

In einen freien 57-mm-Ausschnitt, in 90°-Schritten drehbar, mit drei M3-Schrauben. Ein Standard-Patchkabel (RJ45) verbindet es per CAN mit der Sensorbox – darüber kommt auch der Strom. Im Doppelsitzer verbindet ein CAN-Splitter zwei Displays. Zum Schluss die Einbaulage am Display kalibrieren.

Lieferumfang und technische Daten

Im Paket

  • LARUS Sensor Box (Essential oder Competition)
  • LARUS Vario Display 57 mm, im Doppelsitzer zwei
  • 1 GNSS-Antenne (Essential) bzw. 2 GNSS-Antennen (Competition), je mit Ground Plate
  • 2 Befestigungsschellen mit Befestigungsschrauben und Muttern
  • Micro-SD-Karte für die Sensorbox (mind. 32 GB) mit Adapter
  • Patchkabel RJ45: Einsitzer 2 × 0,5 m, Doppelsitzer 2 × 0,5 m + 3 m
  • Doppelsitzer: CAN-Splitter
  • Display-Zubehör: Befestigungsschrauben, Micro-SD-Karte mit Adapter, 9-poliger D-Sub-Lötstecker mit Gehäuse, Sechskantschlüssel für die Drehknöpfe, RJ45 Verbindungskabel 0,5 m

Technical Data

Spannungsversorgung 9–28 V DC (RJ45) · 5 V USB-C
Stromaufnahme Sensorbox 120 mA (Essential) bzw. 150 mA (Competition) bei 13 V · Display 85 mA bei 13,2 V
Schnittstellen Sensorbox 2 × RS232 · CAN · Bluetooth · GNSS (SMA) · microSD
Schnittstellen Display CAN · 2 × RS232 · D-Sub 9, z. B. für einen Vario-/Sollfahrtschalter · Lautsprecher 3,5 mm, max. 3 W an 8 Ω · microSD
Druckanschlüsse statischer Druck und Pitot, Schlauchtüllen 6 mm
IMU XSENS MTi-1
Betriebstemperatur −30 °C bis +60 °C
Maße Sensorbox 145 × 79 × 28 mm (inkl. Anschlüsse) · Display 60,5 × 63,4 × 31,2 mm (ohne Drehknopf), Einbau 57 mm, 3 × M3
Gewicht Sensorbox inkl. Antenne(n) 300 g (Essential) bzw. 630 g (Competition) · Display 105 g
Gehäuse Aluminium, schwarz eloxiert
Zulassung nicht zertifiziert – nur unter VFR-Bedingungen
Firmware Updates kostenlos per microSD · Quellcode auf GitHub (Software GPL v3, Hardware CC BY-NC-SA 4.0)

Was bedeutet LARUS?

Larus ist eine Möwengattung, zu der einige der größten Möwenarten gehören – Experten am Hang und engagierte Thermikflieger. LARUS liefert uns Piloten, was wir mangels passender Sinnesorgane nicht spüren: Geschwindigkeit und Höhe, Windrichtung und -stärke, Steigen oder Sinken der umgebenden Luft.

Was Piloten uns vor dem Kauf fragen

Kann ich LARUS neben meinem vorhandenen Navigationsrechner einbauen?

Ja. LARUS Stand-Alone arbeitet unabhängig: eigene Sensorbox, eigene GNSS-Antenne(n), eigenes Display. Dein vorhandenes System bleibt unverändert – gemeinsam sind nur Statik, Pitot (per T-Stück) und die Bordspannung. Das Display passt in jeden freien 57-mm-Ausschnitt.

Funktioniert LARUS mit SteFly NAV, XCSoar oder OpenSoar?

Ja, über RS232 oder Bluetooth. Der LARUS-Treiber ist in XCSoar und OpenSoar integriert; in OpenSoar lassen sich der aktuelle und der gemittelte Wind als zwei Pfeile in der Karte einblenden. Nötig ist ein Navigationsrechner aber nicht.

Brauche ich eine TE-Düse?

Nein. Das Vario rechnet LARUS aus GNSS und IMU, die Fahrtkompensation elektronisch aus der GNSS-Grundgeschwindigkeit und dem gemittelten Wind. Angeschlossen werden statischer Druck und Pitot – für Druckhöhe, Fahrt und Luftdichte.

Gibt es einen Vario-Ton?

Ja, über einen externen Lautsprecher an der 3,5-mm-Klinkenbuchse des Displays (4–8 Ω, max. 3 W an 8 Ω). Mit Navigationsrechner kann auch XCSoar oder OpenSoar den Ton erzeugen.

Mein Rumpf ist aus CFK – funktioniert der GNSS-Empfang?

Ja. Je nach Flugzeug über GFK-Bereiche des Rumpfs, unter GFK-Motorklappen, mit einer Haubenantenne oder einer tropfenförmigen Außenantenne auf dem Rumpfrücken. Gib bei der Bestellung dein Flugzeugmuster an, dann liefern wir passende Antennen und Ground Plates – für viele Muster gibt es schon erprobte Lösungen.

Was ist mit Doppelsitzern?

Zwei Displays an einer Sensorbox, verbunden über einen CAN-Splitter. Beim Kauf als „Doppelsitzer (2 Displays)“ wählbar; ein zweites Display lässt sich auch später nachrüsten.

Kann ich Essential später auf Competition aufrüsten?

Ja. Du schickst uns die Sensorbox mit SD-Karte und GNSS-Antenne, wir bauen sie um, und du bekommst ein vorkonfiguriertes LARUS Dual-GNSS mit zwei Antennen zurück. Zum Upgrade →

Gibt es einen künstlichen Horizont – und lässt er sich für Wettbewerbe sperren?

Ja, im Vario Display und in XCSoar/OpenSoar. Für Wettbewerbe lässt er sich deaktivieren, Details im Handbuch. Der Horizont ist ein zusätzliches Hilfsmittel, vor allem zum Einrichten der Einbaulage: LARUS ist nicht zertifiziert und darf nur unter VFR-Bedingungen eingesetzt werden.

Welche Höhe nutzt LARUS – und gibt es Druckhöhe und Flight Level?

Für das Vario verbindet LARUS GNSS-Höhe, GNSS-Geschwindigkeit und die Vertikalbeschleunigung der IMU – ohne Druckmesswerte. Druckhöhe und Flight Level kommen aus dem statischen Druck.

Wie bekomme ich Updates?

Kostenlos, für Sensorbox und Display: Update-Datei auf die Micro-SD-Karte kopieren und das Gerät einschalten. Der Quellcode liegt auf GitHub.

LARUS Stand-Alone bestellen

Variante und Anzahl der Displays wählst du oben in der Kaufbox. Gib dort auch dein Flugzeugmuster an – dann liefern wir passende Antennen und Ground Plates.

Lieferzeit

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Widerruf

14 Tage Widerrufsrecht für Verbraucher. Right of Withdrawal

Beratung & Support

Vor dem Kauf, beim Einbau und im Flugalltag – wir helfen dir gern.
info@stefly.aero
+49 8259 828781

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